In Italien feiern sie Ele A als «la migliore rapper d'Italia», und diese beste Rapperin kommt nicht aus Italien, sondern aus dem Tessin. «Señoras y señores, bienvenidos a Lugano, Suiza», so steigt sie in einen ihrer Songs ein, «091, yeah», die Tessiner Telefonvorwahl. Im Frühling spielte Eleonora Antognini in den grossen Hallen in Mailand und Rom. Beim SRF Bounce Cypher trat sie schon vor vier Jahren vor das Mikrofon, da war sie erst 20, «Les Go», und zeigte der Deutschschweiz mal kurz, was Flow bedeutet. Einer ihrer Disses: «Du bist höchstens die kleine Welle auf dem a von São Paulo.» Wer kein Italienisch spricht, würde ihre Texte am liebsten live synchron übersetzt bekommen, weil sie so gut sind. Aber das geht nicht, denn Ele A rappt schnell, sehr schnell: über ihre Hassliebe zum Tessin, über Dafalgan und sogar über Roger Federer.
Ele A
Freitag, 07 August
Hauptbühne
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